Ayurveda-Glossar

Ayurveda Glossar

 
Ayurveda: wörtlichdie Weisheit vom Leben. Die wahrscheinlich älteste Gesundheitslehre der Welt für ein gesundes, ausgeglichenes, zufriedenes Leben. Es umfasst Aspekte der körperlichen und geistigen Reinigung unter Einbeziehung der individuellen Befindlichkeit, der Jahreszeiten und dem Lebensalter.
 
1.) Abhyanga: Wörtlich liebende Hände. Beruhigende, entspannende Ganzkörperbehandlung, zur Harmonisierung und Stabilisierung des Nervensystems.
 
2.) Garshan: Eine Behandlung mit Seidenhandschuhen zur Anregung des Zellstoffwechsels und Lymphsystems.
 
3.) Kapha: Das Prinzip der Stabilität und Struktur, bestehend aus den Elementen Erde und Wasser.
 
4.) Konstitution: Unter Konstitution versteht man die erblich und genetisch mitgebrachte,
mehr oder weniger unveränderte, körperliche, geistige und seelische Eigenschaft eines
Menschen.
 
5.) Konstitutionstyp: Eine Kategorie von Menschentypen, die sich nach dem Anteil der Grundenergien Vata (Luft/Äther), Pitta (Feuer/Wasserteilchen), Kapha (Erde/Wasser) richtet. Die meisten Menschen sind sogenannte Mischtypen.
 
6.) Typenbestimmung:Bei der Ayurveda Typenbestimmung wird anhand körperlicher, geistiger und physiologischer Merkmale festgestellt, welcher Kategorie von Menschentypen man angehört. Anhand der Ergebnisse werden Empfehlungen für einen gesunden ausgeglichenen Lebensstil gegeben.
 
7.) Marmapunktmassage: Bei der Marmapunktmassagewerden die sogenanntenEnergie-Vitaldruckpunkte gezielt behandelt um innere Organe des Körpers zu stimulieren.
 
8.) Meditation: Durch eine wertfreie Achtsamkeitsübung beruhigt sich der Geist und es entsteht eine tiefe kontemplative Betrachtung.
 
9.) Padabhyanga: „Fußmassage“: Die Füße werden massiert. Eine speziell ayurvedische
Fußmassage, bei der mit speziellen Griffen, Griffkombinationen und sanften Ausstreichungen
die Füße und Waden massiert werden.
 
10.) Pinda Sveda: „Kräuterballenmassage“: Kräuterpackungen mit Baumwollsäckchen werden auf den Körper gerieben.
 
11.) Pitta: Prinzip der Umwandlung mit dem hauptsächlichen Element Feuer.
 
12.) Pizzhichil: Der Begriff bedeutet wörtlich übersetzt Königsmassage. Abgestimmte
Warme Kräuteröle fließen in Rinnsalen über den gesamten Körper. Die Anwendung erfolgt auf einem speziellen Holztisch.
 
13.) Shirodhara: Der Begriff bedeutet wörtlich übersetzt Ölstirnguß. Körperwarm
temperiertes Öl wird in festgelegten Mustern über die Stirn gegossen. Dadurch kommt es zu
einer Beruhigung des Nervensystem..
 
14.) Svedana: „Kräuterdampfbad“. In einem speziellen ayurvedischen Schwitzbad wird man mittels Heilkräuterdampf zum Schwitzen gebracht.
 
15.) Thalodal: Spezielle, sehr kräftige Druckmassage, welche mit Händen oder den Füßen
angewendet werden kann.
 
16.) Udvarthana: Feine Pulver aus Kräuter oder Lehm werden eingesetzt. Ein ideales Peeling für die Haut, auch zur Bekämpfung von Fettpolstern und zur Anregung des Stoffwechsels.
 
17.) Vata: Prinzip der Bewegung mit den Elementen Luft und Raum.
 
17.) Yoga: Bei den Yogakursen werden Körperübungen, Atemübungen und Entspannungstechniken zur inneren Ausgeglichenheit angewandt.